Rezensionen zum RFID-Handbuch, 1. - 3. AuflageQuelle: Funkschau, Heft 12/1998RFID - die Abkürzung steht für Radio Frequency Identification - spielt im Alltag bereits eine große Rolle: Kaufhäuser sichern mit RFID-Verfahren ihre Waren und Chipkarten
kommunizieren über die Luftschnittstelle mit einem Lesegerät. Die größte Erfolgsstory schrieb in den letzten Jahren die elektronische Wegfahrsperre bei Autos: Die senkte die bis dahin steigende Zahl der Autoeinbrüche in Deutschland deutlich. Der Markt der RFID-Systeme gehört nach Meinung des Autors Klaus Finkenzeller zu dem am schnellsten wachsenden Bereich der Telekommunikation überhaupt.Er führt in das Thema mit vielen einfachen Beispielen ein, indem er beispielsweise eine klassische
Diebstahlsicherung für ein Kaufhaus beschreibt. Anhand dieser Anwendung zeigt er, wie das Lesegerät und der sogenannte Transponder Energie und Daten austauschen. Die physikalischen Grundlagen stellt Finkenzeller nur soweit nötig und sehr anschaulich dar. Quelle: ILM Informationslogistik + Management, Juni 98In lockerer Folge werden wir an dieser Stelle Bücher besprechen, die uns wichtig für das Thema Informationslogistik erscheinen. Diesmal geht es um eine Technologie, die gewissermaßen eine der Grundlagen für Informationsverarbeitung darstellt: RFID-Handbuch: Ein anspruchsvolles Programm, das der Autor auf 278 Seiten denn auch gewissenhaft umsetzt. Nach einer Einführung in den Bereich Automatische Identifikation, in der neben dem Barcode auch auf OCR- und biometrische Verfahren eingegangen wird, wendet er sich zunächst den Unterscheidungsmerkmalen und den unterschiedlichen Bauformen von Transpondern zu. Begriffe wie "Close Coupling" werden ebenso erläutert wie die Performanceunterschiede der Transponderfamilien. Gehört der Leser nicht zu dem im Vorwort angesprochenen Gruppen, so sollte er spätestens ab Seite 25 zumindest seine grundlegenden Kenntnisse in Physik und Elektrotechnik rekapitulieren können. Denn hier geht's ins Detail. Auf insgesamt 65 Seiten werden die grundlegende Funktionsweise sowie die physikalischen Grundlagen für RFID-Systeme beschrieben. In dem Kapitel über die grundlegende Funktionsweise werden neben den elektrotechnischen Grundlagen Voll- und Halbduplexverfahren sowie sequentielle Verfahren beschrieben. Es geht um Kopplungsmechanismen und die Energieübertragung bei passiven Transpondern. Will man noch tiefer in die Materie einsteigen, so findet man bei den physikalischen Grundlagen eine wissenschaftlich exakte Abhandlung über magnetische Felder und Werkstoffe, über das Induktionsgesetz (mit Rechenbeispielen) und Kopplungskonstanten. Schließlich werden Entstehung und Ausbreitung elektromagnetischer Wellen beschrieben, - sogar auf Unterschiede zwischen Nah- und Fernfeld geht der Verfasser ein. Eine Betrachtung verschiedener Antennenbauformen fürMikrowellentransponder fehlt ebenfalls nicht. Den einen oder anderen Leser werden auf den ersten Blick die zahlreichen Gleichungen abschrecken - zusammen mit einer großen Anzahl von guten Schemazeichnungen und Tabellen bilden diese Kapitel jedoch eine äußerst nützliche Zusammenstellung von wichtigem Basiswissen für die RFID. Und auch wer sich nicht mit Formeln anfreunden mag, wird den Rest des RFID-Handbuchs mit Gewinn lesen bzw. verstehen können. Für den Einsatz von Transpondertechnik unverzichtbar: Die verschiedenen Frequenzbereiche werden ausführlich behandelt wie auch nationale und internationale Zulassungsvorschriften. In weiteren Kapiteln geht es um Codierung, Modulation sowie um Datenintegrität und Datensicherheit. Hier werden auch so interessante Themen wie verschlüsselte Datenübertragung und (symmetrische) Authenifizierung angesprochen. Ein eigenes Kapitel ist der Normung gewidmet. Hier wird nach verschiedenen Anwendungen unterschieden, wie auch bei den Anwendungsbeispielen, denen immerhin 43 Seiten gewidmet werden. Den Abschluß des Handbuches bildet neben einem ausführlichen Anhang auch eine Marktübersicht mit Auswahlkriterien. Gerade deswegen ist zu hoffen, daß dieses Werk von Zeit zu Zeit aktualisiert wird - die Entwicklung im Bereich RFID bleibt eben auch nicht stehen. Fazit: Wir empfinden es als Bereicherung für unsere Redaktions-Bibliothek, werden es bestimmt oft nutzen - und empfehlen es. Quelle: ELRAD, Heft 06/98Hinter dem sperrigen Kürzel RFID verbirgt sich der derzeit am schnellsten wachsende Markt innerhalb der Telekommunikationsbranche. RFID steht für Radio Frequency Identification, also Identifikation durch Radiowellen. Mit RFID-Systemen ist es z.B. möglich, tatsächlich entleerte Müllmengen automatisch zu erfassen und damit die Entsorgungskosten nicht mehr pauschal, sondern verursachergerecht abzurechnen. Aber auch eine eindeutige Tieridentifikation in Zuchtbetrieben, automatische Wegfahrsperren oder elektronische Fahrausweissysteme im öffentlichen Nahverkehr, auf Flughäfen oder Skipisten werden damit realisiert. Das Handbuch bietet eine anschauliche Darstellung der RFID-Technologie. Ingenieure und Studenten führt er umfassend und konzentriert in das Thema ein, zahlreiche Anwendungsbeispiele machen die Bandbreite der Einsatzmöglichkeiten deutlich. Quelle: Card Forum, Heft 07/98"In vielen Dienstleistungsbereichen, in der Beschaffungs- und Distributionslogik, im Handel, in Produktionsbetrieben und Materialflußsystemen haben automatische Identifikationsverfahren (Auto-ID) in den letzten Jahren große Verbreitung gefunden. Aufgabe und Ziel der Auto-ID ist die Bereitstellung von Informationen zu Personen, Tieren, Güter und Waren", schreibt Dipl.-Ing. Klaus Finkenzeller in der Einführung. Und damit liefert er den Grund für das von ihm zusammengestellte "RFID-Handbuch - Grundlagen und praktische Anwendung induktiver Funkanlagen, Transponder und kontaktloser Chipkarten". Denn die kontaktlose Identifikation hat sich immer meh zu einem eigenen interdisziplinären Fachgebiet entwickelt, das in keines der klassischen Schubladen mehr paßt. So liefert das 284 Seiten starke Handbuch einen vortrefflichen Überblick und umfangreichen Einstieg in die gesamte Thematik wie folgende Kapitelauszüge beweisen: Anhand der 213 Bilder und Zeichnungen gibt dieses Buch eine umfassende und im wahrsten Sinne des Wortes anschauliche Darstellung der RFID-Technologie. Besonderer Wert wurde auch auf Praxisnähe gelegt: Neben einer aktuellen Marktübersicht wurde das Kapitel "Anwendungsbeispiele" mit mehr als 40 Seiten besonders umfangreich bearbeitet. Gemäß einem Handbuch, richtet es sich an Leser, die mit der Thematik erstmalig konfrontiert werden und sich schnell einen Überblick über den aktuellsten Standverschaffen wollen. Quelle: hf-praxis, Heft 11/1998Hinter dem Kürzel RFID verbirgt sich der derzeit am schnellsten wachsende Markt innerhalb der Telekommunikationsbranche. RFID steht für Radio Frequency Identifikation, also Identifikation durch Radiowellen. Mit RFID-Systemen ist es zum Beispiel möglich, tatsächlich entleerte Müllmengen automatisch zu erfassen und damit die Entsorgungskosten nicht mehr pauschal, sondern verursachergerecht abzurechnen. Aber auch eine eindeutige Tieridentifikation in Zuchtbetrieben, automatische Wegfahrsperren oder elektronische Fahrausweissysteme im öffentlichen Nahverkehr, auf Flughäfen oder Skipisten werden damit realisiert. Das RFID-Handbuch bietet eine sehr gut verständliche und anschauliche Darstellung der RFID-Technologie mit ihren zahlreichen heutigen Varianten. Ingenieure und Studenten werden umfassend in das Thema eingeführt, wobei zahlreiche Anwendungsbeispiele die Bandbreite der Einsatzmöglichkeiten verdeutlichen. Hier ein Blick in den Inhalt: Unterscheidungsmerkmale von RFID-Systemen, Grundlegende Funktionsweise, Physikalische Grundlagen, Frequenzbereichen und Funkzulassungsvorschriften, Codierung und Modulation, Datenintegrität, Datensicherheit, Normung, Architektur elektronischer Datenträger, Lesegeräte, Herstellung von Transpondern und kontaktlosen Chipkarten, Anwendungsbeispiele, Marktübersicht. Das Buch ist für den Praktiker von großem Wert, da es einen unmittelbaren Einstieg in die RFID-Technik bietet und auf jeder Seite zeigt, daß es aus der praktischen Erfahrung heraus geschrieben wurde. Die zahlreichen Abbildungen, Grafiken und Schaltbilder machen das Buch extrem anschaulich und unmittelbar verständlich. Es gibt derzeit in der deutschen Fachliteratur sicherlich keine bessere Einführung in diesen hochaktuellen Bereich der Telekommunikationstechnik. Quelle: Amazon.de, "Lesertreff", Januar 2000Die Übertragung von Informationen mittels Chipkarten, Transpondern und Funkanlagen nimmt stark zu. Gerade die Telekommunikationsbranche bedient sich an den vielfältigen Möglichkeiten. Klaus Finkenzeller beschreibt die RFID-Technologie und geht auf die Funktionalität und Anwendung in seinem Buch "RFID-Handbuch" ein. RFID steht für Radio Frequency Identification und heißt soviel wie Identification durch Funkwellen. Diese Identifikationssysteme werden in den unterschiedlichsten Bereichen eingesetzt. Tickets im öffentlichen Verkehr, Zutrittsausweise, Wegfahrsperren, aber auch Tieridentifikationen in Zuchtbetrieben bedienen sich der futuristischen Technik. Finkenzeller veranschaulicht diese Technologie. Neben Grundlagen geht er auf die praktische Anwendung induktiver Funkanlagen, Transponder und kontaktloser Chipkarten ein. Weiterhin geht er auf folgende Themen ein: Das Buch gibt einen kompletten Überblick über die RFID-Technologie. Der Autor geht dabei auf die Funktionsweise, sowie die physikalischen und datentechnischen Grundlagen ein. (PF) Quelle: Amazon.de, Leserrezension: Christiane Drieling aus Hamburg, Deutschland, 28. Januar 2000http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3446212787/ Was Sie schon immer über RFID wissen wollten ... ... und nie zu fragen wagten, - das finden Sie in Klaus Finkenzellers "RFID-Handbuch", das vor kurzem aktualisiert und erweitert in zweiter Auflage erschienen ist. Der offensichtliche Erfolg des Buches erklärt sich durch die überaus gründliche und umfangreiche Erarbeitung der Inhalte, die sich nicht auf die Darstellung der RFID-Technologie beschränken, sondern sich auch deren praktischer Umsetzung in den vielfältigen Einsatzbereichen widmen: So werden unter anderem die grundlegende Funktionsweise der verschiedenen RFID-Systeme und ihre physikalische Basis dargelegt, Funkzulassungsvorschriften und Normungskriterien erörtert, die Architekturen und Herstellungsverfahren von elektronischen Datenträgern und Lesegeräten dokumentiert sowie zahlreiche Anwendungsbeispiele vom Ticketing über Wegfahrsperren bis hin zur Industrieautomation veranschaulicht. Dass der Abschnitt zur Tieridentifikation kleine kalte Schauer beim Lesen verursacht, liegt indessen an der konsequent nüchternen Sprache bei der Schilderung der vorzüglichen Transponder, welche als Boli überaus praktisch im Pansen "abzulegen" und im Schlachthof zu entsorgen seien. Mithilfe dieser ansonsten aber angenehmen, weil leicht verständlichen Sprache und entlang einer mühelos nachvollziehbaren Struktur leitet das reich illustrierte Werk von den grundlegenden Kenntnissen - fast unbemerkt - zum tieferen Fachwissen über die technischen Details der RFID-Systeme hin. Zahlreiche weiterführende Literaturhinweise, ein detailliertes Register, Marktübersichten, hilfreiche Kontaktadressen und relevante Veranstaltungstermine ergänzen das Werk. Das Handbuch ist somit besonders denjenigen zu empfehlen, die im Studium oder danach zum ersten Mal mit der RFID-Technologie in der Entwicklung, Planung oder Anwendung konfrontiert werden. Der umfassende und konzentrierte Überblick über die Bandbreite der RFID-Technologie ist jedoch auch für praxiserfahrene nützlich und inspirierend. Quelle: Datenschleuder (Mitgliederzeitschrift des Chaos-Computerclub), Frühjahr 2000In Berlin hat der Feldversuch der Berliner Verkehrsgesellschaft (BVG) mit Tickets in Form von Transponder (“tick.et”, http://www.ticket.de ) einige Aufmerksamkeit erregt. Die Herren von der BVG sind aber werder die ersten noch die einzigen, die mit dieser Technik herumspielen. Die zugehörige Technik ist unter dem Namen RFID bekannt. Radio Frequency IDentification. Zu den Hintergründen dieser Technik existiert eine Fülle an Infoblättern, Memos und ähnlichem Blätterwald, deren Zusammensuchen keine wirklich spassige Sache ist. Vermutlich aus diesem Grund hat Klaus
Finkenzeller ein Buchzu diesem Thema geschrieben: Das “RFID-Handbuch”, 2000 in der zweiten Auflage erschienen. Auf den 400 Seiten soll ein Einstieg in die RFID-Technologie gegeben, sowie praktische Anwendungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Das kann man durchaus als gelungen betrachten. Nach einem groben Überblick über die Erscheinungsformen von Transpondern (Form, Frequenz, Reichweite, Kopplung), wird die grundlegende Funktionsweise erklärt. Es folgt ein 70 Seiten starkes Kapitel
über die “Physikalischen Grundlagen von RFID-Systemen”. Trotz allgemein guter Verständlichkeit empfiehlt es sich u. U., ein Physik-Kompendium griffbereit zu haben. Nur sicherheitshalber. Alles in allem ist das Buch durchaus ein guter Einstieg sowie ein brauchbares Nachschlagewerk. Die Zielgruppe sind aber eindeutig Leitende technische Angestellte, deren Chefs gerne mal mit RFID spielen würden. Quelle: Markt & Technik, Nr. 9/2000Der boomende Markt für RFID (Radio Frequency Identification) führt dazu, daß immer mehr Ingenieure in ihrer beruflichen Praxis mit dieser dynamischen und vielseitigen Technik konfrontiert werden. Zwar gibt es zu diesem Thema bereits eine Vielzahl von Quellen, jedoch fand sich bislang pratisch kein umfassendes Buch, das auf alle Aspekte eingeht. Klaus Finkenzeller hat diese Lücke mit seinem reich bebilderten “RFID-Handbuch” geschlossen. Der Verfasser stellt zunächst die Technik der automatischen Identifikationssysteme vor. Danach beschreibt er die grundlegende Funktionsweise von RFID-Systemen anhand der diversen Transpondertechniken, der Bau- und Arbeitsweise, deren Kopplungstechniken und der Übertragungsverfahren. Sehr ausführlich geht er auch auf die physikalischen Grundlagen ein. Für die Praxis sehr wichtig sind die Frequenzbereiche und Funkzulassungsvorschriften, die Codierung und Modulation sowie die Datenintegrität. All diesen Themen widmet der Verfasser eigene Kapitel. Viel Platz räumt er dabei den Vielfachzugriffsverfahren und der Antikollisionsstrategie ein. Das Kapitel Datensicherheit beleuchtet die Abwehr von Angriffsversuchen anhand der Authentifizierung, und der Verschlüsselung. Nach einem Kapitel über die Normung im RFID-Bereich betrachtet Finkenzeller die Architektur elektronischer Datenträger. Revue passieren Interface, Transponder, Speicher, Mikroprozessoren und Sendsoren. Der Autor geht danach auf die Komponenten und Ausführungsformen von Lesegeräten ein und streift die Herstellung von Transpondern und kontaktlosen Chipkarten. Sehr praxisnah ist das Kapitel über die Anwendungsbeispiele, z. B. im ÖPNV und Ticketing, in der Zutritsskontrolle und Tieridentifikation sowie in elektronischen Wegfahrsperren und Industrieautomationsanlagen. Das Buch endet mit einer Marktübersicht und einem Anhang, der auf Adressen, Normen und Vorschriften verweist und ein sehr ausführliches Literaturverzeichnis mit vielen deutschen Quellen enthält. Im Register findet der Leser die wesentlichen Fachbegriffe, die im Text kursiv gedruckt sind, was das Auffinden sehr erleichtert. |